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Verfahrenstechnische Umbaumassnahmen bei AUDI
Verfahrenstechnische Umbaumassnahmen bei AUDI
15.10.2009
AUDI AG - Werk Neckarsulm / Lackiererei A18
Prozessbedingter Umbau in den Vorbehandlungsanlagen
In den zwei Vorbehandlungsanlagen werden sieben Karosserietypen (A4, A5, A6, A7, A8, R8 und Lamborghini) mit sehr unterschiedlichen Stahl- und Aluminuimanteilen beschichtet. Da sich der Vorbehandlungsprozess bei der Phosphatierung von Stahl und Aluminium unterscheidet , wurden in den Jahren 1998/1999 zwei getrennte Linien gebaut. Das Verfahren der schichtbildenden Phosphatierung für Stahlkarosserien erfolgt im Tauchverfahren und ermöglicht einen maximalen Aluminiumdurchsatz von 35%. Die Phosphatierung von Aluminiumkarosserien mit einem flexiblen Aluminiumanteil von 0 – 100% erfolgt hingegen im Spritzverfahren. Mit den Modellwechseln der letzten Jahre hat sich jedoch der Aluminiumanteil auch bei den sogenannten Stahlkarosserien stark erhöht und wird in Zukunft bei deutlich über 35% liegen. Dies macht eine umfangreiche Umrüstung und Erweiterung der Anlagentechnik erforderlich. Die DÜRR Systems Gmbh / Bietigheim-Bissingen, Baden-Württemberg erhält den Auftrag und bindet uns in das Projekt ein, da wir bereits beim Neubau der Anlage für die SPS Technik (STEP 5 mit S5-115U und Interbus-S) und Visualisierung (QuickPic von Gefasoft) verantwortlich waren. Installation und Schaltschrankbau wird von der Lohwasser Elektrotechnik GmbH / Lützelbach, Hessen geliefert.